Ausbildung zum Kinder-Yogaleiter
Ausbildung zum Kinder-Yoga-Leiter
Anfragen bitte an Sibylle unter 0650 / 30 70 380 oder unter sibysch@yahoo.de
YOGA und PÄDAGOGIK
von Lena Wiesbauer
YOGA – ein Begriff, der uns immer mehr ein Begriff ist.
Yogastudios schießen aus dem Boden, Magazine berichten mit freundlichen Sonnengrüßen, Fitnesscenter bieten Power mit Yoga für Bauch, Bein Po und für die Arme ebenso.
Jeder kennt den neuen Trend!
Doch Yoga ist kein neuer Trend. Yoga hat auch nichts mit einer esoterischen Bewegung zu tun, sondern ist eine der ältesten Entspannungstechniken überhaupt!
Und wo könnte Yoga besser hinpassen als an einen Ort, wo stundenlanges Sitzen, höchste Konzentration, Stress, Belastung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, immer weniger Bewegung und Leistungsdruck Teile des Alltags sind? Die Rede ist nicht von einem Unternehmen, sondern von der Schule!
Yoga in der Schule
Schulen werden heutzutage von Spartagen überhäuft: Stunden- und Personalkürzungen, weniger Bewegung, weniger Kreativität, weniger Zeit. Durch Mangel an Bewegung und Aufmerksamkeit zeigen viele Kinder Defizite in ihrer Entwicklung. Oft fehlen ihnen grundlegende Fähigkeiten: sie können nicht auf einem Bein hüpfen, rückwärts laufen oder einen Ball fangen, was sich auch auf schulische Fertigkeiten auswirkt. Auch das ständige Sitzen und falsche Ernährung hat seine Folgen: immer mehr Kinder leiden unter Übergewicht.
Durch die Ausführung von Yoga nimmt ein Mensch bewusst Einfluss auf Körper, Emotionen und Geist, wodurch ein harmonischer Austausch zwischen Bewegung, Gedanken und Gefühlen entsteht. Es hilft dem Nervensystem die Informationen schnell und richtig zum Gehirn weiterzuleiten, was gerade für Kinder im Schulalter und auch PädagogInnen von großer Bedeutung ist. Lernen kann dann entspannt, effektiv und erfolgreich geschehen. Das heißt, dass wir nicht nur mit unserem Gehirn, sondern mit dem ganzen Körper lernen.
Mit der Zeit bekommen die Kinder ein Gefühl für eine optimale Sitzhaltung mit einem geraden Rücken, sodass sie das lange Sitzen in der Schule besser durchhalten. Durch Augenübungen wird die Augenmuskulatur gleichermaßen trainiert und entspannt, wodurch Verkrampfungen der Augenmuskulatur und einer damit verbundenen Beeinträchtigung der Sehschärfe vorgebeugt werden kann.
Mit Yoga-Übungen (Asanas), Entspannung und Meditation (Konzentrationsmethode) lernen die Kinder bei sich zu bleiben und sich selber zu spüren, sich dadurch nicht mehr so schnell ablenken lassen, was zu einer Verbesserung der schulischen Leistungen führt und das Selbstbewusstsein des Kindes stärkt. Es besteht kein Wettbewerb oder Konkurrenzdenken - jedes Kind findet seinen eigenen Rhythmus, lernt seine Grenzen kennen und erzielt immer wieder neue persönliche Erfolge. Dies führt zu Selbstbestätigung und Steigerung des Selbstwertgefühles und bewirkt ein faires soziales Miteinander. Schüchternen Kindern wird geholfen, ihren Gefühlen und Ideen Ausdruck zu verleihen sowie persönliche Grenzen zu erforschen und zu überschreiten. Aktive Kinder finden durch Yoga Unterstützung im Erzielen innerer Ruhe und Entspannung. Und was könnte sich besser auf LehrerInnen auswirken, als ausgeglichene und zufriedene Kinder?


